Neuerscheinung: Johann Nepomuk David Symphonien Nr. 2 und 4

 

"Johannes Wildner ist dieser Musik ein vorzüglicher Dirigent, der sich hingebungsvoll der genauen Umsetzung der Vortragsanweisungen widmet. Bereits die Geschmeidigkeit, mit der er seine Musiker in der Einleitung der Zweiten Symphonie phrasieren lässt, verrät, dass er David nicht bloß als technisch beschlagenen Konstrukteur, sondern als Poeten der Polyphonie präsentieren möchte. Die einzelnen Abschnitte der Sätze sind gut aufeinander abgestimmt, Steigerungen und Entspannungspartien werden stets aus der vorangegangen Musik heraus und auf die Zielpunkte hin entwickelt. Ausdrücklich loben muss man, dass die ersten und zweiten Geigen einander gegenüber sitzen, so dass die einkomponierten antiphonischen Effekte zwischen beiden Gruppen gut zu hören sind.", sagt Norbert Florian Schuck auf www.klassik-heute.com am 23. April 2018 und bewertet die bei cpo erschienene CD, die mit dem ORF Radiosymphonie Orchester Wien unter Johannes Wildner aufgenommen wurde mit 10 von 10 Punkten für die Künstlerische Qualität und den Gesamteindruck!

Und Dr. Jürgen Schaarwächter beurteilt die Aufnahmen auf klassik.com mit den Höchstnoten für Interpretation und Repertoirewert und meint wie folgt: "Voller Hingabe, so kann man die Bemühungen aller Beteiligten in Bezug auf die Sinfonik Johann Nepomuk Davids (1895–1977) zusammenfassen, jenes wichtigen Österreichers, den man vielleicht als eine Art Gegenbild zu Paul Hindemith bezeichnen kann. Die vorliegende CD, die zweite Folge einer Gesamteinspielung mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter Johannes Wildner, bietet einen bedeutenden Koloss - die Zweite Sinfonie op. 20 aus den Jahren 1937/8 bezeichnete der Komponist selbst seinen Verlegern gegenüber als ‚schweißtreibend‘. Davids harmonisch klare, auf unnötige Füllstimmen verzichtende Klangsprache ist verbunden mit prägnanter Motivik und Motivverarbeitung, metrisch nicht immer einfach, nicht an eine Tonalität gebunden, häufig von großer Expression. Das Wiener Orchester arbeitet die Besonderheiten der Musik auf das Schönste heraus – auch die Reverenzen an Musik anderer Zeitgenossen, ohne dass David zum Epigonen würde. ... Die Kraft und Energie der Sinfonie wird in der vorliegenden Interpretation ebenso herausgearbeitet wie lyrische oder ironische Elemente. ... Die Poesie dieser Momente ist ebenso essenzieller Teil der Komposition wie die kluge formale Disposition – der (etwas zu ausführliche) Booklettext beschreibt die Sinfonie als dreisätziges Werk mit einem kurzen Einleitungssatz (der mit knapp fünf Minuten gar nicht so kurz ist); die Bedeutung kontrapunktischer Prozesse ist jederzeit evident und führt zu einer musikalisch ausgesprochen dichten, konzentrierten Komposition, die aber – auch dank den Wiener Musikern und Johannes Wildner – nie akademisch gerät. Ein überzeugendes Plädoyer für überzeugende Werke." 

 

 

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Termine

29. März 2019, 19:30 Uhr

Freiheitshalle Hof, Festsaal
Hofer Symphoniker

N. W. Gade: Im Hochland op. 7

W.A. Mozart: Konzert für Horn und Orchester Nr. 4 Es-Dur KV 495 (Marc Gruber, Horn)
C. Nielsen: Symphonie Nr. 6 Sinfonia semplice

 

5./6./7. April 2019, 19:30
Kronach - Kreiskulturraum, Hofer Symphoniker

Glasunow, Alexander : Der Winter aus "Die Jahreszeiten", op. 67
Glasunow, Alexander : Der Frühling, op. 34
Hummel, J. N. : Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur
Haydn, Josef : Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur
Haydn, Josef : Symphonie Nr. 82 C-Dur

 

3. Mai 2019, 

Rumänische Staatsoper Bukarest
"Cavalleria Rusticana/I Pagliacci"

 

 

22. Mai 2019, 19:00 Uhr

Deutsches Haus, Flensburg

Sønderjyllands Sinfonieorchester gemeinsam mit dem
Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchester
Mahler: Symphonie Nr. 6

 

23. Mai 2019, 19:00 Uhr

Konzertsaal im Alsion, Sonderborg

Sønderjyllands Sinfonieorchester gemeinsam mit dem
Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchester
Mahler: Symphonie Nr. 6

 

18. Juli 2018, 20.00 Uhr

Oper Burg Gars - Premiere

L.V. Beethoven: Fidelio
weitere Vorstellungen:

20., 23., 25., 27. Juli 2019
1., 3., 6., 8. 10. August 2019