Diskografie - Auswahl

Im Jänner 2015 erscheint bei Dutton Records Johannes Wildners Aufnahme mit Werken des amerikanischen Komponisten Charles Löffler. Mit den Solistinnen Lorraine McAslan und Amy Dickson hat das BBC Concert Orchestra unter der Leitung von Maestro Wildner aufsehenerregende Werke wie u.a. das „Divertissement Espagnol“ für Saxophon und Orchester und die symphonische Fantasie „ La Villanelle du Diable“ eingespielt.

 

 

 

 

Nach dem großen Erfolg der ersten Einspielung von Werken des deutschen Komponisten Walter Braunfels mit dem BBC Concert Orchestra (Dutton Records) erscheint im Jänner 2015 Volume 2 mit Braunfels’ frühen  Symphonische Variationen über ein altfranzösisches Kinderlied op.15 , der Suite von „Der Gläserne Berg“ op.39 und der Sinfonia Brevis op.69.


 

 

   “ The account of the Seventh Symphony similarly offers neat, polished playing and beautiful overall sound but without the feeling of living dangerously... These are polished performances.”  Gramophone, Jänner 2014

„Wildner has a very sensitive touch in the slow movement of the Symphony No. 7 in A major, Op. 92, and in the second theme areas of the first movement of the Violin Concerto in D major, Op. 61 (...)."   James Manheim, allmusic.com
 

  Johannes Wildners Leidenschaft, sich für vergessene Musik einzusetzen und sich und andere zu begeistern,  führt immer wieder zu erstaunlichen Resultaten.  Mit dem BBC Concert Orchestra hat er für Dutton Werke des deutschen Komponisten Walter Braunfels aufgenommen. Braunfels, ein Jahrhunderttalent und erfolgreich wie Richard Strauss, wurde von den Nazis verfolgt und vergessen. Nun wird er von Johannes Wildner wiederentdeckt.

 

Neoklassizistisch schlichte Themen türmen sich kontrapunktisch auf; das Formspiel drängt ins Expressive. Das ORF Radio-Symphonieorchester unter Johannes Wildner gibt dieser vernachlässigten Musik eindrucksvolle Leuchtkraft." Der Spiegel, 31.3. 2014

„Es ist Musik über Musik, in der vorliegenden Aufnahme gut durchhörbar, klangschön und lebendig gestaltet. (...) Jetzt dürfen wir den originellen Mann neu entdecken. Neo-Barock? Ja, aber weit erhaben über die zeittypischen Bruckner- und Hindemith-Imitationen." Concerti, 2014

 

 

 “D'Erlanger emerges as an extremely accomplished, agreeably undemanding composer whose orchestral pieces hover somewhere between high-class Ketelbey and low-grade Elgar. The two cello pieces (Guy Johnston the eloquent soloist) are well worth reviving.” Gramophone Magazine, August 2013

 

 

 

“The disc is a very satisfying concert. If this is Johannes Wildner’s audition for a future New Year’s in Vienna, he’s put in a very convincing case...The Annen-Polka is all delicate sweetness and reveals Wildner’s knowledge of how to lend this music real poetic worth. The big numbers like the Radetzky March in no way let down the side.”  MusicWeb International, March 2013 zur CD

 


 Gedenktage, von vielen verdammt und gefürchtet, nützt Wildner, um Werk und Wirkung einzelner Titanen auf den Prüfstand zu stellen. Nicht selten resultiert daraus eine neue Sichtweise auf Alt-, aber eben nur scheinbar Bekanntes. Gemeinsam mit dem Pianisten Lev Vinocour zeigt Wildner hier völlig Neues. "Da auch die Wiener Radiosymphoniker einen grundsoliden Job machen, verdienen diese ihre Schumann-Trouvaillen auch über das Geburtstagsjubeljahr hinaus gebührende Beachtung." rondomagazin. de, 2010


 Wildners Leidenschaft, sich für vergessene Musik einzusetzen und sich und andere zu begeistern,  führt immer wieder zu erstaunlichen Resultaten. Im Fall Zeisl muss es als völlig unverständlich angesehen werden, dass das Werk des emigrierten Österreichers jüdischer Abstammung so vollkommen vergessen war. Besonders das Klavierkonzert, dessen Interpretation durch Gottlieb Wallisch von großer Kraft und Originalität ist, ist ein Juwel des 20. Jahrhunderts, das jedes Konzertrepertoire schmücken kann. zur CD

 

 

Im Vorjahr hat Simon Rattle mit den Berliner Philharmonikern diese integrale Version der Neunten mit der letztgültig revidierten Fassung des Finales eingespielt. Im Gegensatz dazu dokumentiert Wildners Aufnahme eine frühe Form dieser Aufführungsfassung und gibt damit Einblick in das Entstehen und die Entwicklungsgeschichte dieser Ergänzung und Wiederherstellung der viersätzigen Neunten. zur CD

 

 

Bruckners Dritte ist geradezu Symbol für Bruckners ewige Unsicherheit und Unentschlossenheit, eine einmal gewählte Gestalt eines Werkes auch so zu belassen. Drei, teilweise erheblich verschiedene Fassungen der ganzen Symphonie, vom Adagio nicht weniger als vier Versionen, geben Zeugnis von Bruckners bitterem Kampf, nach dem Schaffensprozess das Werk nicht loslassen zu können. Wildner hat als einziger Dirigent alle Versionen einander gegenübergestellt. Bemerkenswert ist, dass auch „scheinbar gleiche“ Passagen  in den verschiedenen Fassungen verschieden klingen, da sie in Bezug auf das gesamte Opus jeweils eine andere Wertigkeit haben. Die Dritte dokumentiert eine Entwicklung Bruckners über fast 18 Jahre. zur CD

 

 

Der an der Oper Leipzig entstandene "Da Ponte Zyklus" in der Regie von John Dew ist ein Meilenstein und mittlerweile ein Klassiker der Mozart-Interpretation. Er korrespondiert mit Wildners Mozartsicht: modern mit analytischem Blick auf Substanz und die Aussage der Stücke unter Beibehaltung der absoluten Werktreue.

zur CD

 

Video

Termine

16.2.2017
Slovene National Theatre Orchestra

Maribor

Gioacchino Rossini: William Tell Ouverture

Daniel Schnyder: Konzert für Orchester und Streichquartett , "Impetus"

Jean Sibelius: Symphonie No. 2 in D Dur, op. 43

 

24./25.2.2017
Orchestra Sinfonica Siciliana
Palermo/Teatro Politeama

Josef Haydn: Symphonie Nr. 86, D-Dur
Ludwig van Beethoven: Die Geschöpfe des Prometheus, op. 43

 

2.4.2017

Sofia Philharmonic Orchestra
Sofia 

Alban Berg: Violinkonzert (Albena Danailova, Violine)
Franz Schubert: Messe in Es-Dur

 

21.4.2017
Jugendprojekt Steir. Musikschulwerk, Musikschule Kindberg
500 Jahre Reformation: Mendelssohn und die Reformation
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Konzert für Violine und Orchester, e-moll, op.64 (Sarah Pillhofer, Violine)

Felix Mendelssohn-Bartholdy: 5. Sinfonie in D-moll, op. 107 MWV N 15
mit Lesung: Dieter Röschel

 

6.5.2017

Shenzhen Symphony Orchestra

Johannes Brahms:  Variationen über ein Thema von Haydn, op. 56a
Joseph Haydn:  Cello Konzert No.1, C-Dur, Hob VIIb:1 (Cello: Liwei Qin)
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr 5, c Moll, op. 67

 

15.-17.5.2017
BBC-Concert Orchestra
CD-Aufnahme: 

Walter Braunfels, vol. 4.